2:00pm Blockupy Kundgebung mit Probeaktionstraining Public · By Blockupy Plattform Berlin

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+++14h+++Heinrichplatz+++

Verbringen wir den 11. Mai zusammen als Warm-Up für Blockupy: Für einen Frühling des Protests, des Widerstands, des Aufbaus eines anderen Zusammenlebens! Zur Vorbereitung der massiven Blockade der Europäischen Zentralbank am 31.
Mai und der internationalen Demonstration am 1. Juni - von Blockupy Frankfurt!

*Kommt alle! Ab 14h gibt es Musik, Diskussion und kreative Aktionen, Infos und Redebeiträge von der queer-feministischen Blockupy-Gruppe, Blockupy-Aktiven aus dem Refugee Strike (angefragt), dem hochschulpolitischen Blockupybündnis und von Genoss_innen von 15M aus Spanien und von der griechischen Real Democracy Now-Gruppe (beide angefragt).

Zwischen 15.00 und 16.00 findet ein öffentliches
Aktionstraining statt. Bereiten wir uns zusammen vor: für die Blockade der EZB am 31.05 in Frankfurt, für unseren Protest gegen die Krisen- und Verarmungspolitik der Troika.*

*BLOCKUPY!*

Mehr Infos:
"Wir sind uns einig, dass Widerstand gegen die Krisenpolitik der EU geleistet werden muss". Dies war das einstimmige Fazit unserer Kundgebung am 13. März mit der Berliner Blockupy Plattform, Kotti & Co, dem Refugee Strike, dem Berliner Energietisch und dem Bündnis gegen
Zwangsräumungen. Um die vielfältigen Formen des Widerstands sichtbar zu machen und über das Gemeinsame unserer Kämpfe zu diskutieren, wollen wir
mit einer zweiten Kundgebung unseren Protest noch einmal nach Kreuzberg tragen. Wir wollen uns mit euch zusammen mit Themen wie Verarmungspolitik, Verdrängung und sozialen Kämpfen hier in Berlin und
in ganz Europa beschäftigen. Anstelle von Austerität, Bankenrettung und Verdrängung: Was für ein Europa wünschen wir uns? Und wie können wir daran arbeiten?

Überall formiert sich Widerstand gegen die herrschende Krisenpolitik Politik. Massive Proteste in Bulgarien und Slowenien haben ihre austeritätsfröhlichen Regierungen abgesägt. In Griechenland setzen sich die Generalstreiks gegen diese Sparmaßnahmen fort. Organisierte Gemeinden in Spanien wehren sich weiter mit dem Prinzip: "Wir schulden Nichts, wie zahlen Nichts". Flüchtlinge in Deutschland sind für ihre Rechte aufgestanden; in Berlin/Brandenburg wird im öffentlichen Dienst gestreikt. Quer durch Europa kommen Nachbar_innen zusammen, um sich gegenseitig vor Zwangsräumungen zu schützen - vor den Folgen von Austerität, Finanzialisierung und kapitalistischem Profitstreben.

Trotz dieser massiven sozialen Krise, trotz des Widerstands in den jeweiligen Ländern und der Vernetzung der Kämpfe gegen die kapitalistische Krise setzen die Regierungen die undemokratische, autoritäre Austeritätspolitiken in der EU fort. Das bedeutet eine weitere neoliberale Umverteilung von unten nach oben. Die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer, auch wenn die Bundesregierung diese Wahrheit aus ihren Wirtschaftsberichten streicht. Wir versammeln uns, um
uns zu fragen: Was sind diese EU-Politiken? Was haben sie mit uns zu tun? Wie sind wir in Berlin davon betroffen? Was haben unsere Kämpfe in Berlin mit anderen Kämpfen zu tun und wie können wir sie aufeinander beziehen?


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